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Masentierhaltung gibt es bei AlpenHirt keine

Kuh mit Hörner auf der Alp

Voksinitiativen für eine ethische und umweltverträgliche Tierhaltung mehren sich

Am 29. Januar 2020 entschied der Bundesrat die Ablehnung der Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» Die Landesregierung möchte einen direkten Gegenentwurf ausarbeiten und die vom Schweizer Tierschutz STS geforderte tierfreundliche Haltung, den regelmässigen Auslauf und die schonende Schlachtung in der Verfassung verankern. Ein erster Schritt.

Franziska Herren vom Initiativ-Komitee «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» fordert weiter:

"Landwirte sollen nur noch so viele Tiere in ihren Ställen und auf ihren Weiden halten dürfen, wie sie Futter im eigenen Betrieb produzieren können. Wer sich daran hält, wird auch künftig mit staatlichen Subventionen unterstützt. Wer nicht mitmacht, geht leer aus". 

Nüchtern betrachtet eigentlich sinnvoll, wenn man sich bewusst ist, dass wir zurzeit jährlich 1.2 Millionen Tonnen Futtermittel in die Schweiz importieren, nur damit Fleisch weiterhin billig und in Massen verfügbar ist. Hektarweise Regenwald wird dafür brandgerodet, und damit nicht erneuerbare Ressourcen irreversibel vernichtet.
Klar, es würde weniger Fleisch gegessen werden, weil dieses teurer wird. Viele Arbeitsplätze in der "alten Industrie" gingen verloren.
Die Landwirtschaftslobby bekämpft das Anliegen deshalb auch mit viel Geld. Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat das Jahr 2020 sogar zum "Schicksalsjahr" erkoren – auch wegen Herrens Volksinitiative, die noch in diesem Jahr vors Stimmvolk kommen soll.

Auch wenn es solche Anliegen noch schwer haben die notwenigen Mehrheiten zu finden, so ist nichts so sicher wie der Wandel. Dieser wird kommen - ganz bestimmt.

Die Zukunft wird nachhaltiger, ethischer und gesünder, definitiv - und das sind super Nachrichten. Für uns, für unsere Kinder und unsere Grosskinder und deren Kinder.

 

Fern von gängigen Stigmata

Mit AlpenHirt gehen wir bereits seit fünf Jahren unseren eigenen Weg. Fern von gängigen Stigmata der Nahrungsmittelindustrie. Nahe beim Kunden, nahe an der Landwirtschaft, nahe beim Tier.

AlpenHirt steht hierbei für ein «Kuh-gerechtes» Leben.

Wir meinen, dass es beim Fleisch einzig auf die Qualität ankommt. Eine hohe Qualität von Fleisch aus Massentierhaltung ist eine Widersprüchlichkeit in sich. Die Gesundheit vom Tier ist Matchentscheidend. Und dies hängt in erster Linie damit zusammen, was das Tier gegessen hat, woher seine Nahrung stammt und wie diese produziert wurde.
Bei AlpenHirt ist nur hofeigenes, nötigenfalls regional zugekauftes Futter erlaubt - kein importiertes Kraftfutter. Die Kühe, die zu Bindenfleisch und Salsiz verarbeitet werden, durften durchschnittlich 10 Jahre alt werden, hatten acht Nachkommen und verbrachten 7 Sommer genüsslich fressend auf der Alp.

Massentierhaltung gibt es bei AlpenHirt keine. Wir essen lieber weniger, dafür besseres Fleisch - eben Qualität!

Nachfolgend findest du unsere Produktionsstandards, mit denjenigen von Bio Suisse gegenübergestellt:

Alpenhirt-Produktionsstandards Trockenfleisch aus guter Haltung kaufen

Die drei G's - Genuss, Gewissen & Gesundheit

GENUSS, GEWISSEN und GESUNDHEIT - das sind die drei Werte, welche unsere Trockenfleisch-Manufaktur anders machen!

Es werden nur gesunde Tiere von nahe gelegenen Bauernhöfen verarbeitet. Die Ernährung erfolgte ausschliesslich mit Hof- und alpeigenem Futter. Auch bei der Verarbeitung gehen wir andere Wege:
Zusatzstoffe und Verarbeitungs-Hilfsstoffe sind bei AlpenHirt keine erlaubt. Kein Pökelsalz, kein Zucker, keine Zusatzstoffe.

AlpenHirt ist Genuss

Die Verbindung von bewährten Rezepturen, der Achtsamkeit vor der Natur, gepaart mit Innovation, Macher-Instinkt und Humor führt zum unverwechselbaren Geschmack der naturbelassenen Spezialitäten.

AlpenHirt ist Gewissen

Faire, tierfreundliche und umweltbewusste Produktion zur Förderung der Gemeinschaft, Schutz der Umwelt und der Alpen mit verantwortungsvollem Blick in die Zukunft.

AlpenHirt ist Gesundheit

Das Trockenfleisch ist fettarm und enthält viel Eiweiss, ist frei von Zucker, Nitrit und weiteren Zusatzstoffen. AlpenHirt-Tiere dürfen ihre Jungen säugen und erhalten nur natürliches hofeigenes Futter sowie Alpenkräuter.

AlpenHirt-Trockenfleisch kaufen

Gute Nachricht! 2020 wird ökologischer und ethischer.

Brutal Lokal am Markentag Graubünden

Um das Jahr 2009 habe ich erstmals von der Foodtrendforscherin, Ernährungswissenschaftlerin, Buchautorin und gefragten Referentin Hanni Rützler gehört. Bei einer Tagung an der ZHAW in Wädenswil, wo ich als Student in Lebensmitteltechnologie immatrikuliert war, wurde sie als Nr. 1 Referentin angekündigt. Seither habe ich sie zwei weitere Male auf der Bühne erlebt und ihren «Foodreport» regelmässig gelesen und mich damit auseinandergesetzt. Sie hat hierbei nicht einen unwesentlichen Beitrag zur Entwicklung von AlpenHirt geleistet. Hanni Rützler setzt sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit Trends im Lebensmittelbereich auseinander. Im JAhr 2013 war sie die erste Verkosterin eines Stammzellen-Burgers, der im Labor aus tierischen Zellen gezüchtet wurde. Am 5. Dezember 2019 war es dann soweit und ich durfte mich erstmals persönlich mit ihr im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Brutal Lokal" am Markentag Graubünden unterhalten.

AlpenHirt als Vorbild zukünftiger ökologischer und ethischer Fleischproduktion?

Zu meiner Überraschung kannte sie AlpenHirt und unsere Produkte bereits bestens. Sie gestand, dass sie vor etwa zwei Jahren erstmals Bergsalsiz gekostet habe. Es habe sie fasziniert, wie zwei genau gleich produzierte Trockenwürste unterschiedlicher Kühe so unterschiedlich schmecken können!

So betont Frau Rützler während ihrem Vortrag, dass ethische und ökologische Themen auch in Bezug auf Ernährung in der Zukunft immer wichtiger werden würden. Die Phänomene unserer Wohlstandsgesellschaft und der damit verbundene Überfluss löse Suchbewegungen aus, die zur Lösung aktueller Probleme, zur Befriedigung von kulinarischen und sozialen Bedürfnissen und nicht zuletzt zur Orientierung und Differenzierung dienen. Dies seien Antworten auf die aktuell vorherrschenden und fragwürdigen Massen in der Agrar- und Lebensmittelproduktion.

Foodtrends sind nicht Mainstream

Foodtrends, so die Ernährungswissenschaftlerin, sind nicht Mainstream, keine Produktetrends und auch keine Branchentrends, sondern Antworten auf aktuelle Probleme, die kulturspezifische Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse widerspiegeln.

Die Foodtrend-Cluster die das sie mit dem «futurefoodstudio» aktuell sieht und auch Treiber für die Entwicklung von AlpenHirt waren und sind: NACHHALTIGKEIT, QUALITÄT, GENUSS und GLOCAL. Unter dem Begriff GLOCAL ordnet sie "Regional", Urban Farming", "Brutal Lokal", "Seasonal Food", "Transparency", "Fusion Food","Ethno Food" und "Hybrid Food" ein.

Ein letztes Zitat von Hanni Rützler, das mich einerseits zu Sorgen anregt, andererseits zum Schmunzeln bringt:

"Früher teilte man das Essen, heute das Foto."

Solltest du dich auch für eine potentiell zukünftige Ernährung interessieren und möchtest den Blick über den „Tellerrand“, die Zukunft von Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie wagen, so empfehle ich dir den aktuellen Food Report 2020 von Hanny Rützler und Wolfgang Reiter.

zum Food Report 2020 zum Trockenfleisch
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AlpenHirt ist der First Class Produzent in der weltbesten Flughafen Lounge

AlpenHirt ist offiziell 1. Klasse!

Im Monat Dezember dürfen Swiss und Lufthansa First Class Passagiere in der weltbesten Lounge Produkte von AlpenHirt geniessen!
Was wir schon immer wussten, ist nun offiziell. AlpenHirt Produkte überzeugen nicht nur aufgrund ihrer Naturbelassenheit, sondern stehen auch für allerhöchste Qualität und vollkommenen Genuss.
Die Swiss preist uns ihren Gästen auch entsprechend an und hat den Dezember sogleich zum AlpenHirt-Monat erkoren. 🤩 Was für eine Ehre!
In den Rezepten des Urgrossvaters steckt die Erfolgsgeschichte von «AlpenHirt», einem jungen Unternehmen aus dem Kanton Graubünden, welches sich auf die Produktion von Trockenfleisch spezialisiert hat. Die von «AlpenHirt» verarbeiteten Tiere stammen ausschliesslich von nahegelegenen Bauernhöfen. Weder Zusatzstoffe noch andere Hilfsstoffe werden bei der Herstellung verwendet. So gelingt es dem Betrieb, den intensiven und einzigartigen Geschmack noch besser zur Geltung zu bringen.

Kannst du uns bitte Muster senden?

Kurz vor dem Brand Anfang April fragt uns Andri Rageth von Rageth Comestibles nach Mustern. BindenfleischBergfleischHanfsalsiz und Hanfpulver sollten es sein. Gegen Rechnung und nichts ahnend sendeten wir das Paket nach Landquart. Aufgrund der Geschehnisse der darauffolgenden Monaten haben wir nicht mehr an diese Musterlieferung gedacht. Am Morgen vom 28. Oktober ruft dann Andri Rageht an. In den zwei First Class Lounges am Flughafen Zürich sollen die rund 5000-6000 Gäste in den Genuss von AlpenHirt-Produkten kommen. Wow!
Danach ging alles sehr schnell. Am 25. November machte sich die erste Alpenfleisch-Genusspost den Weg an den Flughafen Zürich. Am 28. November hat Adrian Hirt beim offiziellen "Tasting" des 5-Gang-Menus die AlpenHirt-Werthaltung allen Mitarbeitern und beteiligten vorgesgellt. Heute geniessen erste Passagiere AlpenHirt-Produkte.

World's Best First Class Lounge

Seit März 2018 betreibt die Swiss im Terminal A eine First Class Lounge. Sie wurde im Jahr 2019 als Weltbeste Lounge ausgezeichnet und erhielt den SKYTRAX AWARD für «World’s Best First Class Lounge”.
«Von der separaten Sicherheitskontrolle bis zum Limousinen-Service bietet die Lounge zahlreiche Annehmlichkeiten. Man kann hier sogar seinen Mantel deponieren, wenn man an eine wärmere Destination fliegt, wo man diesen nicht benötigt». Auch den Mitarbeitenden vor Ort gefällt die Lounge: «Die warmen Farben und die Holztöne finden sich auch in der Kabine wieder – nur, dass man hier beinahe vergisst, dass man im Flughafen ist. Hier können sich die Gäste vor dem Flug optimal entspannen», meint Flight Attendant Robin Trösch.

Portofrei zu dir nach Hause fliegen

Zugang zur Swiss First Class Lounge erhalten Swiss und Lufthansa First Class Passagiere mit einer gültigen Bordkarte für einen Abflug am selben Tag. Auch Hon Circle Member mit einer gültigen Staralliance Bordkarte desselben Tages, erhalten Zugang zur Swiss First Class Lounge.
Wenn du nicht zu den privilegierten Personen zählst, die im Dezember AlpenHirt in der weltbesten Flughafen Lounge geniessen können, so profitierst du wenigstens von einem portofreien «Flug» der Produkte direkt in dein Wohnzimmer. Mit dem Codewort «Firstclass2019» bekommst du deine Spezialitäten bis zum 31. Dezember 2019 gratis frei Haus gesendet. Dieser Gutscheincode ist nicht kumulierbar. Wir wünschen dir viel Gesundheit und höchsten Genuss!


zu dem First Class trockenfleisch

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Mit Hilfe von Nachbarn fand ich das Häuschen

Irgendwann im Frühling 2015 in der grossen Stadt

Als Adrian vor knapp das erste Mal zu uns zu Besuch kam um seine Produkte und Philosophie vor zu stellen, war ich Vegetarierin.

Die Philosophie hat mich überzeugt und auch dass alle Produkte ohne Pökelsalz produziert werden.

Als er die Idee der Kuh-Transparenz erklärt hatte, war meine erste Reaktion, dass ich das gar nicht wissen möchte. Als ich dann jedoch bei der ersten Lieferung die Informationen über die Kuh gelesen habe, wurde mir bewusst, dass diese Tiere ein schönes Leben geniessen dürfen und nicht nur geboren wurden um geschlachtet zu werden. Ich musste mich überwinden doch die Qualität und der Geschmack der Alpenhirt-Produkte sind einmalig. Für uns war somit klar, dass wir ihn und seine Vision unterstützen möchten. AlpenHirt passt mit seinen Produkten und Visionen perfekt zu unserem Konzept. Denn wir möchten kleine Schweizer Produzenten unterstützen, die naturbelasse Produkte und wenn möglich nach alter Tradition. Astrid Lauper

Im Sommer 2015 im Häuschen in Tschiertschen

Nach dem Besuch von Adrian bei uns in Elsau fuhr ich einige Wochen später spontan nach Tschiertschen um diesen besonderen Salsiz zu suchen.

Mit Hilfe von Nachbarn fand ich das Häuschen. Ich klingelte an der Tür, die sich schon bald öffnete. Begrüsst wurde ich von einem netten Herr, der mich gleich in die Küche einlud.

Anton Hassler, der Grossvater von Adrian. Er lud mich zu einem Glas Wein ein. Ich sehe noch alles genau vor mir! Er erzählte mir seine Bindenfleisch Geschichte mit grosser Begeisterung. Wir stiegen in den Keller des alten Walserhauses und da stellte er mir die jetzigen AlpenHirt-Produkte vor. Probieren durfte ich auch! Für mich war dieser Besuch eine grosse Freude. Schön, dass Adrian mit AlpenHirt nun dieses wunderbare Erbe weiterträgt und somit auch die Dankbarkeit an den Neni und den Urneni. Fast jeden Samstag am Obertormarkt in Winterthur erzähle ich mit Naturguet von dieser freudigen Begegnung mit Toni und dass diese genialen Salsiz mit einfschsten einfachsten Mitteln produziert, heute eine gesunde Delikatesse ist. Von ganzem Herzen wünschen wir Euch alles Gute. Naturguet ist Neni auch sehr dankbar. Heidi Lauper

Heute am Weihnachtsmarkt

Diese Tage findest du Astrid mit "NaturGuet" vom 30. November bis 8. Dezember 2019 am Weihnachtsmarkt in Einsiedeln, natürlich mit AlpenHirt-Produkten.

Heidi erzählt die Geschichte mit "NaturGuet" täglich vom 22. November bis 22. Dezember 2019 am Weihnachtsmarkt in Winterthur weiter. Auch sie verkauft mit Begeisterung AlpenHirt.


zum Trockenfleisch


zu Naturguet

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Bindenfleisch einer Bündner Kuh

Bündnerfleisch

Mein Grossvater, oder Neni, wie wir zu sagen pflegen, produzierte Trockenfleisch seit ich mich erinnern kann. In seinem 1847 erbauten Walserhaus in Tschiertschen in Graubünden zerlegte er einen Kuhstotzen jeweils auf dem Küchentisch, salzte die Stücke im Keller ein, übergoss sie mit Rotwein und hängte sie während den Wintermonaten im "Fleischkämmerli" auf.

Dieses Handwerk lernte er wiederum von meinem Urneni (Ur-Grossvater - ebenfalls Anton Hassler) und seiner Frau Betti.
Mein Neni Anton verzichtete immer ganz bewusst auf den Zusatz von Pökelsalz - "und es müsse eine gute alte Kuh sein, so eine ausgemagerte Milchkuh gebe nichts gutes", höre ich ihn noch heute predigen.

Während dem Studium zum Lebensmitteltechnologen begann ich mich dann mehr dafür zu interessieren und habe festgestellt, dass unsere heutige Nahrung nur noch ganz wenig mit der Natürlichkeit wie zu Urneni's Zeiten gemein hat. Bündnerfleisch ohne Pökelsalz, ohne Zucker, ohne Ascorbate und andere Zusatzstoffe gab es 2013 als ich erstmals darüber nachdachte AlpenHirt zu gründen, nicht zum kaufen!

Was ist passiert mit dem guten alten Bündnerfleisch von meinem Urneni?

Was ist mit dem Bündnerfleisch passiert, mit welchem ich aufgewachsen bin? Ich habe keine Allergie oder Intoleranz. Mein Urneni verwendete für sein Bündnerfleisch jeweils eine eigene alte Kuh. Sie hatte keine langen Transporte hinter sich oder musste viel Kraftfutter fressen, die nicht nur im Anbau, sondern auch dem damit verbunden Ausstoss von Methan unser Klima schädigt. Sie brauchte aufgrund der natürlichen Ernährung wohl auch nie Antibiotika. Rund 80% von allem Bündnerfleisch das heute produziert wird, stammt von importiertenm Fleisch von ausländischen Tieren.

Bündner Bindenfleisch und nicht Bündnerfleisch

Neni Anton mochte das Wort Bündnerfleisch übrigens gar nicht; es sei ja kein Fleisch von einem Bündner. Er stellte immer „Bindenfleisch“ her. Dies ist das alte Wort für Bündnerfleisch. Der Name Bindenfleisch bezieht sich gemäss dem im Jahre 1881 erschienenen ersten Band des Idiotikons auf die Tücher oder eben Binden, mit denen das Fleisch umwunden und zur Trocknung aufgehängt wurde.

"Grundlage für das nach heutigen Standards produzierte Bündnerfleisch GGA sind die besten Stücke vom Rind: das Muskelfleisch der Oberschenkel. Dieses wird von Fett und Sehnen befreit, mit Salz und Gewürzen eingerieben und bei tiefen Temperaturen eingelagert. Dann werden die Fleischstücke zum Trocknen aufgehängt. Nach einigen Wochen wird das Fleisch gepresst – und erneut über Wochen in natürlichem Klima getrocknet.
Das Ergebnis ist natürlich konserviertes Fleisch mit einem hohen Anteil an Proteinen und Vitalstoffen. 100 Gramm Bündnerfleisch enthält durchschnittlich 40 Gramm Eiweiss. Zusätzlich sind im Bündnerfleisch auch Vitamine wie B1, B2 und Niacin (pp) sowie Mineralstoffe wie Eisen und diverse Spurenelemente enthalten. Was zudem für Bündnerfleisch spricht: die leichte Verdaulichkeit, der hohe Sättigungsgrad und der gute energetische Nutzwert. Und natürlich der einzigartige Duft und Geschmack. Ein wahres Erlebnis." so steht es auf der Website vom Bündner Fleischfachverband.

Salz ist nicht gleich Pökelsalz

Was nicht geschrieben wird, ist dass das Salz meist ca. 2 % Natriumnitrat enthält, das im chemischen Labor hergestellt wird und für die stabile und gleichmässig rote Farbe, wie auch für den einen oder anderen Krankheitsfall verantwortlich ist. Nitrate bilden zusammen mit Proteinen nämlich Nitrosamine, die Krebserregend sind.

Das AlpenHirt-Bündnerfleisch im Gegensatz stammt immer von einer Kuh, die durchschnittlich 7 Sommer auf einer Bündner Alp verbringen durfte und das Muskelfleisch der Oberschenkel wird anstatt in Pökelsalz in Natursalz, Gewürze und feinem Rotwein eingelegt. Der Eiweissgehalt von unserem Bündnerfleiisch ist zudem mit über 45 Gramm Eiweiss fast 10% höher.

Übrigens: Neni mochte nicht nur sein Bindenfleisch, er hatte auch immer gerne ein Stück "Tschungga" (Beinschinken) in seiner Gerstensuppe. Diesen kochte er immer und verwendete das Kochwasser keinesfalls für den Sud. "Das sei das Gift" - erst später verstand ich, dass er damit wohl das zur Salzung hinzugefügte Pökelsalz meinte.


Zum AlpenHirt Bindenfleisch

Gewusst? Auch eine Kuh ist, wie ein Kalb ein Tier der «Rundergattung».
Rindshackfleisch besteht meist aus ausgedienten Milchkühen.

 

Wie lagere ich Bündnerleisch am besten?

Zu Urnenis Zeit kannten wir noch keinen Kühlschrank und Zip-Beutel gab es auch noch nicht.

Aus gesundheitlichen Gründen ist alles AlpenHirt-Trockenfleisch jedenfalls ewig haltbar, sofern keine fremden Bakterien mit ihm in Kontakt kommen. Es wird einfach immer härter...

Wenn sich die Originalpackung bläht, heisst das nicht, dass das Produkt verdorben ist. Im Gegenteil – Fleischeigene Mikroorganismen zersetzen das «zähe» Collagen, was diese "geblähten" Stücke besonders zart macht.

Wir empfehlen folgende, heute mögliche Lagerung:

  1. In einem kühlen Keller oder Kühlschrank aufbewahren
  2. Nach dem Öffnen den Plastik ganz entfernen
  3. Falls nicht auf einmal fertig genossen in einem leicht feuchten (Wasser oder Rotwein) Lein- oder Stofftuch einwickeln (oder erneut vakuumieren).

Gewusst? Bei längerer Lagerdauer bildet sich weisser bis hellgrauer Edelschimmel. Kein Grund zur Sorge! Dieser schützt das Fleisch während der Reifung und kann mitgenossen - oder auch abgewischt werden.

Das edle Stück mindestens 20 Minuten vor dem Genuss, ähnlich wie Wein temperieren, damit sich die Aromen optimal entfalten.

An guata!


Zum AlpenHirt Trockenfleisch

Die grossen Freuden kleiner Dinge

Kürzlich feierten wir den 2. Geburtstag meines Enkels. Beim Happy Birthday-Singen der anwesenden Gäste hörte der kleine Bub aufmerksam zu, reckte anschliessend begeistert seine Hände in die Höhe und brachte uns mit seiner Aufforderung «Meeh! Meeh! Meeh!» etliche Male dazu, das Lied zu seiner grossen Freude zu wiederholen.
Genau diese Erinnerung rief es in mir wach, als ich mich zum Thema «So bereitet Schenken Freude» hinwendete, um einen Text zu verfassen.
Im Vorfeld jener Geburtstagsfeier klärte ich mit den Eltern des Kleinen, was ein sinnvolles Geschenk wäre. Im Moment freue er sich noch über alles, was er bekomme, sei es ein Bagger für den Sandkasten oder eine Zwischenmahlzeit. Ein Paar warme Winterstiefel, so der Vorschlag der Eltern. Dies schien mir ein passendes Geschenk; zumal mir meine Schwiegertochter freudig schilderte, wie ihr Sohn im Schuhgeschäft begeistert Schuhe anprobieren liess und mit diesen jeweils stolz herummarschierte.

Da mein Enkel so gerne isst – ganz besonders Käse und Fleisch – bekam er und natürlich auch seine Eltern ein grosses Stück Alpkäse mit dazu.
Beim Auspacken des Geschenkes strahlte der kleine Mann übers ganze Gesicht und wollte die Stiefelchen auf der Stelle anziehen und den Gästen zeigen, wie gut es sich mit diesen umhergehen lässt.
Der Käse blieb vorerst im Kühlschrank, um nicht mit der Geburtstagstorte zu konkurrieren.

Mit der Zeit werden nicht nur die Kinder grösser – die Geschenke auch. Die vermeintlichen Bedürfnisse der Jugendlichen und Erwachsenen steigen.
Doch die Freude über den erfüllten Wunsch hält oft nicht lange an.

Das kindliche Strahlen und Staunen scheinen uns abhanden gekommen zu sein. Die Erwartungen, ein möglichst besonderes und kostbares Geschenk zu machen und die Tatsache, dass wir schon so vieles besitzen, erzeugt den Eindruck, uns zunehmend der Fähigkeit zu umfassender Freude zu berauben. Einige von uns haben aufgehört sich z.B. auf Weihnachten Geschenke zu bescheren; sie schenken sich lieber gegenseitig Zeit und gemeinsame Erlebnisse. Eine gute Idee. Doch die kleinen und beherzten Geschenke – die überraschenden Aufmerksamkeiten – würden mir fehlen.

Das einfache Leben in unserer Berghütte hat mir diesen Sommer aufgezeigt, wie wohltuend sich auf uns die Reduzierung materieller Dinge auswirkt, wie gut es tut die überreizten Sinne allmählich zu beruhigen und Mahlzeiten schlicht zuzubereiten. Die Sicht auf das Wesentliche und auf das, was im Leben wirklich zählt, wird wieder geschärft. Die echten Bedürfnisse lassen sich somit besser von den vielen Kompensationsversuchen unterscheiden.

Vielleicht sollten wir uns öfters die Frage gestatten: Was brauche ich jetzt genau in diesem Moment? Und erstaunlicherweise können sich aus dieser Frage unerwartete Möglichkeiten, sich selbst zu unterstützen, in uns erschliessen, die uns der kindlichen Freude wieder anzunähern vermögen. Denn deren Staunen entsteht aus dem Augenblick heraus und ohne Vorstellungen. Lassen wir uns also vom Leben wieder überraschen und berühren! Daraus ergibt sich unter Umständen wieder ein neues und lebendigeres Bedürfnis zu schenken.

So ist es wiederum mein Enkel, der am Telefon mit seinem sonnigen Gemüt und seinem «Hallo Nana!» mich berührt und mir auf einfache Weise aufzeigt, wie jeder Tag zum Erlebnis werden kann. Mir scheint, mit etwas Mut, einer Portion Neugierde und mit Humor lässt sich die Gewohnheit gut überlisten, um der spontanen Freude und unerwarteten Erlebnissen mehr Raum und Aufmerksamkeit zu gewähren. Der Start ins neue Jahr bietet sich ja geradezu perfekt an. So laden mein Mann und ich unsere Kinder und unseren Enkel zu einem Brunch ein, der nicht durch eine unglaubliche Vielfalt an exotischen und importierten Nahrungsmitteln hervorsticht, sondern durch seine Qualität an auserwählten und natürlichen Produkten. Was würde da nicht besser passen als etwas aus dem Angebot an Trockenfleisch-Spezialitäten von AlpenHirt – aus welchem wir immer wieder gerne etwas Neues ausprobieren, um gemeinsam kraftvoll ins neue Jahr zu ziehen. Brigitte Schocher

Möchtest auch du mit deiner Familie und deinen Feunden feine AlpenHirt-Produkte geniessen?


zum Trockenfleisch


zu Geschenk-Ideen


zu stübli-produkten

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Sind Weihnachtsgeschenke noch zeitgemäss?

Was ist das Weihnachtsgeschenk, das du einmal erhalten hast und an welches du dich noch immer erinnerst? Welches ist das Weihnachtsgeschenk, das dir am meisten Freude bereitet?

Mal ehrlich, wir haben doch eigentlich schon alles!

Wenn wir etwas sehen und es haben wollen, kaufen wir es, bestellen es im Internet oder sparen solange, bis wir es uns leisten können oder es vergessen haben.

Viele Familien treffen sich zu Weihnachten, essen gemeinsam, hören fröhliche Musik und machen nach dem Filet im Teig einen Spaziergang im Schnee. Ein Weihnachtsbaum und einige Kerzen im Wohnzimmer deuten an, dass dies irgendwie ein spezieller Tag ist.

Doch wenn die Päckli fehlen - ist das dann noch Weihnachten?

Sind wir doch ehrlich. Die Erwartungen an perfekte Familienweihnachten sind gross! Da muss das Geschenk an die Schwiegermutter wohl überlegt sein. Doch bei all dem Alltagsstress rennst du im letzten Moment, am 23. Dezember noch schnell in die Stadt und bemerkst, dass tausend andere dasselbe tun. Mit einer Vanille-Duftkerze und einer Schachtel Praline kommst du nicht weniger gestresst nach Hause. Bhu, geschafft, da bist du bestimmt auf der sicheren Seite. Bereitet dir das Schenken auf diese Art wirklich Freude und wie fest freut sich deine Schwiegermutter tatsächlich, wenn sie am 25. Dezember die bereits fünfte Duftkerze in ihren Schrank stellt?

Viele Geschenke sind austauschbar, unpersönlich und wenig kreativ.

Würdest du dich hingegen freuen, wenn du dein Geschenk mit anderen teilen könntest? Wenn es dir und deinen Liebsten besondere Genüsse bereitet?
Würdest du dich freuen, wenn du ein persönliches Geschenk bekommst, das dich als Person wertschätzt? Ein Geschenk, das dich überrascht und du mit einem guten Gefühl entgegennimmst und zusammen mit deiner Familie, deinen Freunden oder Gästen geniessen kannst?

Der wahre Wert der heutigen Zeit ist es doch gemeinsame Momente zu geniessen. Zeit einander zu schenken.

Wer AlpenHirt kennt, weiss was dahintersteckt, und dass solche wahren Werte wichtig sind und Genuss mit gutem Gewissen grossgeschrieben wird. AlpenHirt Spezialitäten werden immer gerne geteilt und bereiten besondere Genussmomente nach den süssen Festtagen.

Gerne helfen die Alpenhirten dir dabei, dass du nicht in den Päcklistress kommst und die oder der Beschenkte auch wirklich Freude daran hat und bestenfalls noch Jahre später von diesen besonderen Genussmomenten erzählen wird.
Auf www.alpenhirt.ch/geschenke findest du besondere Köstlichkeiten, die ideal zum Verschenken sind.

«Glück ist nur echt, wenn man es teilt» (Into the Wild).

In dem Sinne, glückliche Weihnachten mit vielen geteilten Genussmomenten.

 

Entdecke jetzt Geschenk-Ideen, die nicht austauschber, sondern einzigartig sind!


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Wia dr AlpenHirt mit sina Produkt d Frau verfüahrt und dr Maa bekheert hett

Dr Maa
Aigentli hett alles ganz aifach aahgfanga - i muass aber a bitzli uushoola.
Mini Frau hett öppis meeh as vumna Johr entschidda sich vegan z ernähra...
Janu han i tenggt - denn halt - ii sicher nitta! Und dem bin i au treu bliiba. Aber mina liab Schatz hett mi zum Nohtengga aahgreggt, und i han denn mina Flaischkonsum drasstisch reduziart. So hend miar üsari Ziit gnossa, ii mit wenig, sii mit gar khainem Flaisch und au khai tiarischa Produkt – also vegan…. bis miar denn dä Härbscht am Khurer Wuchamarkt Produkt vum Alpahirt enteggt hend…..
I han zerscht gfunda, schu huara tüür das Flaisch und zu minra Frau gsait:

„Wenn Du jo sowiisoo khais issisch, denn tuats au billigers…“

Will d Verkäuferi aber vu dem ganza Konzept verzellt und gschwärmt hett und i allerlai Salsiz probiara han könna, simmer denn doch käufig worda -  für mii a Tschillisalsiz und für mini Liabscht as Bergflaisch. So simmer denn wider ins Unterland gfaahra, und joo, das Flaisch hett denn nit bis zum Ablaufdatum ghebt; wills huara guat gsii isch - isches au schnäll furt gsii.

D Frau
So gära i mit minem Maa z Khur umaflaniera – iikaufa isch nit das, was üserer Bezüchig jewiils Höhaflüg beraitet und so hend dia Iikaufsbummel schu hi und do heftigi Disskusiona uusglöst. Denn für mina Maa gilt: As git gxunds Ässa oder guats. Und so hett är denn am Aafang wenig Verschtändnis ghaa, dass eba gxundi und qualitativ guati Nahrigsmittel a andera Priis hend als Massaprodukt.
Ufam Wuchamarkt han i denn öppanamol müassa ghöra: «Wär isst denn all das Gmüas, wo du do iikauft hesch?»
Will i zletschta Johr us gxundhaitlicha Gründ entschidda han khai Flaisch, Milchprodukt und Aier meeh  z ässa, hett das aafänglich a wunderbara Näbaeffekt ghaa  – nämli a paar Pfund z verlüüra – isch denn aber zumna Problem worda.

Mina Körper hett nu no abbaut, und i han müassa iigseh, dass as Menscha git, wo sich vegan ernähra könnt und dabii gsund bliibend und anderi, wia i, wo öppadia Flaisch bruuchend.
Aber Flaisch khaufa mit all denna Zuasätz wia Pökelsalz, Zucker etc - nai tangga!

Dr Maa
Und so ischas denn khoo, dass miar schu bald wider z Khur gsii sind, logischerwiis au uff am Markt  – go Gmüas kaufa und natürli bim Stand vum AlpaHirt verbii zum üüs mit Flaisch iitegga.
Dass miar dr AlpaHirt schu sehr bald persönlich träffend, hend miar dua no nit tenggt.

D Frau
«Du Rico, d Verkäuferi hett üs für das Bergflaisch und da Farurer Baron viil zwenig verrächnet. Das goht gar nitta!» Drufaba nimmt mina Maa z Telefon und lüütat am AlpaHirt aah, zum Abklära wia miars mit am Reschtbetrag handhaba söllend:

«I han as Problem, aber sii müand miar versprächa, dass iar euri netti Verkäuferi nit zemmaschiissand!»

I muass schmunzla: Das isch mina Maa!

D Frau und dr Maa
Miar sind erfreut, wia professionel dr Adrian Hirt reagiart und sait, miar söllends als Gschenk betrachta. Dia grosszügig Geschta hett üs jetz uff dia Person hinterem Unternehma neugierig gmacht, und so hemmer uff sinara Websiita gstöberet und dött vum Aalass: «Horenschlitten, Säumerochsen und Gipfelstürmer - eine kulinarische Reise durch Graubünden» erfahra.

Wenn das khai Grund isch uf Khur z gooh!

So stönd miar denn am Donnschtigobed kurz vor am sibni in dr Fotostiftig und stuunend nit schlächt, dass miar dia Ainziga sind. Ohje! Uusgrächnet, wenn miar vum Unterland uffa khömmend, findets nit statt.
Aber – falsch tenggt, dia Drai nehmend üs trotzdem mit uf ihri Rais: dr Daniel Schwarz vu Weinwunder mit gheimnisumwobna Saga vu Säumergschichta, Gold und Wii; dr Pascal Werner vur Fotostiftung Graubünden mit uussagekräftiga und bewegenda Bilder; dr Adrian Hirt vu AlpenHirt mit sinara Gschicht: vum Urneni und ihm, vu Visiona und Umsetzig, vu Muat und Bodaschtändigkhait.
Jeda vu inna verzellt üs mit viil Herzbluat vum aigana Unternehma und irna Passiona.
Üsera Iidruck: Sii erraichend d‘Menscha mit ihrara natürlicha und offna Art, mit iram Fachwüssa und irar Begaischterig.

D Uusfüahriga vum Adrian verdüütlichand, dass as in üsera moderna Wält khai Widderschpruch bedüütet, Läbensmittel gxund und bewährt här z stella wia zu Urnenis Ziita und d Würda vu Mensch und Tiar wider in da Vordergrund z stella. Im Gegatail: As isch vu unschätzbarem Wärt.
Vu alta und neua Wärt und vu Qualitätsbewusstsii ghörand miar denn au vum Dani. So machts üs mächtig Iidruck: D Menscha ums 18. Johrhundert umma hend us hygienischa Gründ  meh Wii ass Wasser trunka. Hüt hingäga isch dr Wii Inbegriff für Qualität und Gnuss.
Visuell umrahmt, füahrand üs dr Wildheuer-Film und d Fotogalerie, wo dr Pascal zemmagschtellt hett, inas alts Khulturguat vu Graubünda, wos gilt z erhalta für dia nögschta Generationa.
Spöter, bi fainem, uuserwältem Bündner Wii  und schmackhafta Salsiz- und Bindaflaischhäppli khunnt a uuh gmüatlichi Stimmig uuf.
Miar sind üs öppanamol nit sicher, öb das alles guat khunnt uf därra Wält – dr Optimismus und z Engagement in därra Rundi hend bi üüs aber uf jeda Fall Zuaversicht und Fröhlichkhait uusglöst.

A beriicherndi und sinnschtiftendi Begägnig, wo nachhaltig würkt.

Brigitte & Rico

 

Möchtisch au du dini beschta Fründa odr Kunda verfüahra, so findsch zum Bischpil bida Gschenkli vil ideana, wodr das bestimmt glinga wird!

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Fall in Love

Bei Caminada zu Besuch

Bereits zum dritten Mal darf AlpenHirt beim Fall in Love - dem Genussmarkt in Fürstenau mit dabei sein und Caminada's Gäste mit feinen, natürlichen und regionalen Trockenfleisch-Spezialitäten begeistern.

An über 50 Marktständen erwarten die Gäste würzigen Bergkäse, Salsiz, ausgewählte Brände und Weine, hausgemachten Konfitüren, frisches Holzofenbrot und selbstgerösteten Kaffee.
Die befreundeten Spitzenköche Rebecca Clopath, Hansjörg Ladurner und Roger Kalberer verwöhnen die Gäste zudem mit feinen Kostproben aus ihren Küchen.

Sonntag, 8. September 2019 // 11 - 17 Uhr

Das Stübli in Tschiertschen hat weiterhin geöffnet

 

Das AlpenHirt-Stübli, unterhalb der Terrasse vom Restaurant Central im Dorfzentrum von Tschiertschen bleibt bis zum 27. Oktober 2019 jeweils vom

Freitag bis Sonntag von 11 - 17 Uhr

geöffnet.

Gönne dir und deiner Familie einen Ausflug und besuche Chef-Chnächt Thuri. der sich auf deinen Besuch freut!

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Der Baron von Farur

Adrian und auch AlpenHirt haben Neni Anton viel zu verdanken. Bereits als kleines Kind hat der Neni (= Grossvater) Adrian mit auf den Bau und in die Fleischkammer mitgenommen. Er nannte Adrian liebevoll seinen "ersten Assistenten". Als er später sein Studium zum Lebensmittelingenieur absolvierte,

stallierte Anton immer über die vielen Zusatzstoffe, welche die Industrie einsetzt und uns krank machen.

Anton lehrte Adrian und seine Familie, dass es auch möglich ist Bindenfleisch ohne Zucker und Nitrit herzustellen. Es müsse aber eine gute Kuh sein. So eine ausgemagerte Milchkuh gebe nichts Gutes.

Neni sollte recht behalten und dank seinem Wissen entstand im Jahr 2014 AlpenHirt.

Das Firmenlogo schmückt sich mit dem Ebenbild seines Vater, der ebenfalls Anton hiess und von welchem Neni wiederum das Handwerk der Fleischtrocknung lernte. Sein ganzes Leben verbrachte Neni die Freizeit in der Natur, häufig in seiner Jagdhütte auf der Alp Farur. So bekam er den Übernamen "Baron von Farur".
Zu seinen Ehren entwickelte Adrian 2014 den "Farurer Baron". Ein mächtiges und edles Stück Fleisch, hergestellt aus den besten Stücken der Bündner Kühe. Der Farurer Baron besticht durch seinen feinen Weingeschmack und ist trotz weniger als 5% Fett schön aromatisch und nicht trocken. Diese "Edelwurst" geniesst man am liebsten zusammen mit guten Freunden zu einem guten Glas Rotwein.

Nun ist der Lebensweg vom Neni Anton zu Ende gegangen. Seine letzte Ruhe fand er - wie soll es anders sein - in seinen geliebten Farurer Bergen.

Was bleibt sind Erinnerungen und die Spuren der Liebe.

Danke Neni!

Anton Hassler-Sprecher / 1934 - 2019

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AlpenHirt ist und bleibt einzigartig!

Der Brand vom 28. April hat vieles zerstört. Das Fleischlager und die Logistik sind noch intakt.
Am meisten hilfst du uns mit einer Bestellung!
Lieben Dank.
AlpenHirt-Gründer Adrian Hirt