Wir wollen immer mehr über Herkunft und Inhalt unserer Lebensmittel erfahren

Seit geraumer Zeit befasse ich mich mit Lebensmittel-Trends. Ich bin häufig an Messen und auf Märkten, beobachte die Top-Gastronomie, Start-Up's und lese den jährlich erscheinende Foodreport von Hanni Rützler aus dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx.

"Echte Foodtrends sind stets Antworten auf aktuelle Probleme, Sehnsüchte und Wünsche, die in unserer Gesellschaft auftauchen".

Chia, Matcha, Quinoa, Teff und andere Superfoods sind lediglich kurzfristige Modeerscheinungen und keine Trends. Megatrends sind beispielsweise Sicherheitsbedürfnis, ein wachsendes Bewusstsein für Gesundheit oder auch der Gender Shift, also die Veränderung der Geschlechterrollen. Solche Megatrends sind mitverantwortlich für einen sinkenden Fleischverzehr. Mit wachsendem Gesundheitsbewusstsein nimmt das Wissen über die Nachteile eines hohen Fleischkonsums ebenso zu, wie die allgemeine Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber Herkunft und Haltung von Schlachttieren.

Schon seit Jahren spricht man vom Flexitarier, der anscheinende Widersprüche wie Genuss (Biofleisch-Boom) und Gesundheit (Vegan-Welle) vereint.

Neben reichlich Gemüse darf auch ein ausgesuchtes Stück Fleisch seinen Platz finden. Die neuen Foodtrends 2019 sind "Plant Based Food" (z.B. Hülsenfrüchte, Pilze und Algen), "Transparenz" und ein "gesundheitsbewusster Hedonismus".

Wir wollen immer mehr über Herkunft und Inhalt unserer Lebensmittel erfahren, gleichzeitig wollen wir uns mit gesunden Produkten den Genuss gönnen.

Die Aussage vom Philosophen Ludwig Feuerbach "Der Mensch ist, was er isst" ergänzt Rützler indem sie sagt: "Heute ist der Mensch vor allem das, was er nicht isst".

Auszug aus einem Bericht vom "tabula 1/ 2019"

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