Regional, Transparent, Proteinreich

Häufig werden wir gefragt, was unser Fleisch denn besser mache als anderes Fleisch. Dies liegt im Auge des Betrachters. Wir sagen jeweils: Probiere und entscheide selbst!

Wir essen nicht was wir gerne haben, sondern haben gerne was wir essen.

Wir sind Gewohnheitstiere! Dies hat sehr viel mit Prägung zu tun. Das was wir als Kinder essen mussten, wiederstrebt uns als Erwachsene noch immer - oder umgekehrt, was wir als Kinder nur zu ganz bestimmten Anlässen bekommen haben, von dem schwärmen wir auch viele Jahre später.

Bei erfahreneren Kunden, die das Aroma vom Bindenfleisch ihrer Eltern oder Grosseltern noch kennen, weckt der erste Biss meist schon Kindheitserinnerungen.

Doch was hat dies nun mit der Fleischqualität zu tun? Was unterscheidet AlpenHirt von der Massenware?
Der grösste Unterschied ist tatsächlich der Geschmack, welcher bei uns vom regional grossgezogenen und natürlich ernährten Bündner Tier stammt - nicht von viel Salz, Gewürzen und Zusatzstoffen. Die Kühe fressen ausschliesslich hofeigenes Futter und Kräuter sowie verschiedene Kleearten im Sommer auf der Alp. Dies ist möglich, weil die rund 70 regionalen Bauern mit welchen wir zusammenarbeiten ihre Kälber bei der Mutter lassen und die Kühe nicht melken. Das entspricht der natürlichsten Haltungsform von unserem Nutzvieh und ermöglicht den Verzicht auf Kraftfutter wie Mais und Soja - und häufig ist dann auch Antibiotika nicht nötig.

Wenn wir Fleisch essen, so essen wir das was die Tiere zu Lebzeiten gegessen haben!

Ging es diesen Tieren gut, ist das Fleisch auch gut für uns.

Um das natürliche Aroma erhalten und ein gesundes Produkt anbieten zu können, verzichten wir auf jegliche Zusatz-, Konservierungs- oder Verarbeitungshilfsstoffe.

Übrigens, unser Bündnerfleisch ist tatsächlich Fleisch von Bündner Kühen und nicht solches von Tieren die mit dem Flugzeug und Lastwagen nach Graubünden eingewandert sind...

Jedes Stück Bündnerfleisch, aber auch jedes andere AlpenHirt-Produkt ist jederzeit bis auf die Bündner Wiese zurückzuverfolgen. Vielen geht das zu weit. Verständlich! Wir essen da ja schliesslich ein Tier, das aus Fleisch und Blut bestand. Doch, so meine ich, ist es für uns sicherlich nicht vorteilhaft, wenn der Produzent die Herkunft verschleiert. Schon einmal darüber nachgedacht? Wir nennen diese ehrliche Rückverfolgbarkeit übrigens KuhTransparenz!

"Fett macht Fett" und "Kohlenhydrate machen dick"

Was sollen wir als mündige Konsumenten überhaupt noch glauben? Einst waren es die bösen Fette nun sind es die bösen Kohlenhydrate. Von den drei Hauptnährstoffen wurden einzig die Proteine noch nie verteufelt. Aus gutem Grund - lassen sie nicht nur unsere Muskeln wachsen...

Doch auch Proteine sind nicht gleich Proteine. Es gibt tierische Proteine und pflanzliche Proteine. Beide haben eine andere Aminosäuren-Zusammensetzung und auch hier helfen sie, wie bei allem, bei einer "Überdosierung" nicht nur den Muskeln zum wachsen, sondern auch den bösen Krebszellen. Sind deswegen nun auch Proteine böse? Was soll ich denn überhaupt noch essen?
Mehr dazu in einem der nächsten Blogs...
Ich kann dich beruhigen. Mit 1-2 Salsiz oder 150g Bindenfleisch hast du deinen Tagesbedarf gedeckt.

...will scho dr Urneni gwüsst het, was guat isch!