So geht Landwirtschaft heute

Schon seit längerer Zeit verfolge ich Joel Salatin und seine "Polyface Farm" im US-Bundesstaat Virginia. Was seine Familie dort in den letzten 50 Jahren aus ihrem unfruchtbaren "Badland" gemacht haben, grenzt nach heutigen Standards an ein landwirtschaftliches Wunder. Nach Salatins Methode verrichtet jedes Tier und jede Pflanze auf dem Hof eine natürlich bestimmte Aufgabe.

Im Gegensatz zur vorherrschenden Monokultur der heutigen Landwirtschaft hält Salatin mehrere Tierarten und baut Gemüse und Obst an. Sein Konzept beruht auf dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen. Und es ist auch ganz ohne staatliche Unterstützung oder Subventionen profitabel: Pro Jahr erzielt Polyface laut eigenen Angaben einen Umsatz von 2,5 Millionen Franken.

Salatin vereint die seltene Spezies Naturschützer, Fleischesser, Tierliebhaber und Kapitalist in einem.

Vergangene Woche entdeckte ich in der nzz einen spannenden Artikel über ihn. Er reist zurzeit für Vorträge durch Europa und hält Reden über sein Vorzeigemodell einer Grasland-Basierten Landwirtschaft.

Den nzz-Artikel findest du hier.

Adrian Hirt

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Der Brand vom 28. April hat vieles zerstört. Das Fleischlager und die Logistik sind noch intakt.
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AlpenHirt-Gründer Adrian Hirt